Eingangstüren

von Eugen Busmann

Datierung: 1962 Material/Technik: Bronze Kategorie: Kunst am Bau Stadtteil: Poppelsdorf Standort: Kreuzbergweg 28, Wolfgang Paul Hörsaal
Beschreibung

»Als die Universität 1962 überlegte, wie die Türen zum Neuen physikalischen Hörsaal gestaltet werden sollten, stand sie vor der Entscheidung: Bild oder Zeichen. Den vier zum Wettbewerb eingeladenen Künstlern war völlige Freiheit gelassen, vor allem in der Frage, wie weit sie überhaupt das Thema „Physik“ berühren wollten. (...) Das Preisgericht entschied sich für ein ungegenständliches Relief. (...) Die linke Tür variiert das Motiv der Kurven, die rechte das der Strahlen. In keinem Falle ist eine Ähnlichkeit mit physikalischen Experimenten angestrebt, die von Formeln und Fotos exakter festgehalten werden. Vollends ist nicht die unmittelbar wahrzunehmende Natur nachgeahmt. Ausgangspunkt ist vielmehr die „Natur“ der Naturwissenschaften: Strahlen, Wellen, Ströme, Kraftfelder. Der Künstler fühlt sich von der Physik angeregt, übersetzt aber ihre geistigen Impulse in die künstlerische Form.«

(Lützeler, 1968, S. 242 ff.)

Literatur

Lützeler, Heinrich: 150 Jahre Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818-1968. Die Bonner Universität. Bauten und Bildwerke. Bonn 1968.

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