
Kriegerehrenmal
von Peter Terkatz
-
© Jotquadrat, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Aus der Deutschen Reichs-Zeitung vom 7. Juli 1930:
»Als vor einigen Tagen die Befreiungsglocken läuteten, wurde zu gleicher Stunde das Ehrenmal für die Gefallenen auf dem Poppelsdorfer Friedhof aufgestellt. Damit war ein langwieriges Bemühen um eine würdige Kriegerehrung zu einem glücklichen Abschluß gebracht. Am gestrigen Sonntagnachmittag wurde das Denkmal feierlich enthüllt und seiner Bestimmung übergeben. In außerordentlich großer Beteiligung nahmen die Ortsvereine und viele befreundete Vereine aus der Stadt mit ihren Fahnengruppen an der Einweihungsfeier teil. Den einzigartigen Friedhofsplatz vor der Friedhofshalle umgaben in dichten Scharen die Einwohner Poppelsdorfs und viele Teilnehmer aus der Altstadt. [...] Das Denkmal, aus schwerem Naturmuschelkalkstein gehauen, prägt den Augenblick fest, da ein Soldat, in der Schlacht von einem tödlichen Brustschuß getroffen, sterbend niedersinkt. Die Gesichtszüge sind nicht verzerrt, in schmerzlicher Ergebung zeigt sich die hohe Heimatliebe verewigt, durch den Einsatz seines Lebens Familie und Vaterland geschützt zu haben. [...] In hellem Glanz künden metallene Schriftzeichen am Sockel des Denkmals: „Unseren Helden 1914-1918“ nun immerdar vom Schicksal unseres Volkes in schwerer Zeit.«
Die historischen Zeitungsartikel werden ausschließlich als zeitgeschichtliche Quellen wiedergegeben; ihre Inhalte und Wertungen werden dadurch nicht übernommen.
Weitere Kunstwerke im Stadtteil Poppelsdorf

