Steinwegekreuz (A 1802)
von Urheberschaft unbekannt
»Am heutigen Sträßchensweg (...), einer historischen Wegekreuzung von 5 Wegen, befand sich einst eine seit dem 15. Jh. nachgewiesene Windmühle (...). Nachdem die Mühle bereits Anfang des 17. Jh. aufgegeben wurde, verfiel sie zusehends.
Mitten in ihre Trümmer hinein errichteten die Eheleute Peter Lin und Anna Barbara Linin geb. Ruetger aus Andernach 1698 das o.a. Kreuz. Sinn und Zweck dieses Kreuzes sind unklar. Möglicherweise wurde es im Zusammenhang mit der Belagerung und Zerstörung Bonns 1689 errichtet als Dank vor der Rettung von Pest, Hunger oder Krieg.
Nachdem es 1930 nach Zerstörung wieder aufgebaut wurde, hat es heute seinen Platz vor der 1967/68 erbauten Kath. Kirche St. Winfried Sträßchensweg.«
(Denkmalliste der Stadt Bonn, zum Denkmal A 1802)
Hacker-de Graaff, Ruth: Wegekreuze im Bonner Raum. Bonn 1991.
