Bismarck-Turm (A 1346)
von Ernst Spindler und Theodor Wilhelm Düren
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Otto von Bismarck, preußisch-deutscher Staatsmann, geboren 1815 in Schönhausen (Elbe), gestorben 1898 in Friedrichsruh
»Der Turm aus grobkörnigem braungelbem Rehborner Sandstein wurde 1901/1902 von Regierungsbaumeister Ernst Spindler, Berlin, entworfen. Die achteckige Säule ist 20,40 m hoch und besitzt eine Aussichtsplattform mit Befeuerungsmöglichkeit. Ausgehend von der Initiative des „Bismarck-Denkmal-Comitees zu Godesberg am Rhein“ unter Vorsitz des Geheimen Medizinalrates Dr. Bernhard Brandis, wählte man als Standort die Wacholderhöhe im Süden von Godesberg, gegenüber der von der Heydt-Villa (Stella Rheni).
An der Finanzierung war hauptsächlich die Spitze der damaligen Godesberger Gesellschaft beteiligt (...). Die feierliche Einweihung fand in den Abendstunden des 31. März 1902 (Ostermontag) statt. Ein Festzug, bestehend aus zahlreichen Abordnungen der Bonner Studentenschaft, heimischen Vereinen, Feuerwehr, Gemeinderat, Bürgermeister Anton Dengler, Ehrengästen und Festausschuss, zog vom Kurpark zum Bismarck-Turm. Das Bauwerk wurde 1988 als deutlich vom Jugendstil Henry van den Veldes beeinflusst unter Denkmalschutz gestellt.«
(Preußenadler über dem Rhein, 2015, S. 195)
Bothien, Horst-Pierre/Erhard Stang: Geheimnisvolles Bonn. Gudensberg-Gleichen 2003.
Niesen, Josef: Bonner Denkmäler und ihre Erbauer. Bonn 2013.
Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter (Hrsg.): Preußenadler über dem Rhein. Eine Spurensuche rund um den Drachenfels. Bonn 2015.
Weitere Kunstwerke im Stadtteil Alt-Godesberg

