Badende Nymphe
von Georg Kolbe
Aus der Godesberger Volkszeitung vom 10. November 1913:
»Schon im Jahre 1903 war ein einheitliches Projekt für den Ausbau des Rheinufers von der Rheinstraße, südliche Grenze, bis zum von Carstanjenschen Mausoleum, nördliche Grenze des bebauten Ortsgebietes, ausgearbeitet worden. [...] Die unschönen, zum Fahrdamm und Bürgersteig nicht benötigten Flächen, die landwärts mit oft häßlichen hohen Einfriedungsmauern abgeschlossen waren, wurden 1910 nach Plänen des Baurats Spindler in Berlin mit gärtnerischen Anlagen, breiteren und schmäleren Blumen- und Strauchanlagen ausgeschmückt. Hochherzige Gönner und Freunde der Rheinpromenade verschönten sie durch ihre Gaben. So stiftete der Verschönerungsverein eine größere Anzahl von Monumentalbänken, teils aus Holz, teils aus Stein; Herr Bankier von der Heydt, der seinen Sommerwohnsitz hier hat, schenkte für die an der Ausmündung des Godesberger Baches in besonderer Breite angelegten Blumengruppen eine Monumentalfigur „Badende Nymphe“, welche den berühmten Bildhauer Kolbe aus Berlin zum Meister hat.«
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