Beethoven-Denkmal (A 4064)
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© Andreas Axel Kirch, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons -
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Aus der Mittelrheinischen Landes-Zeitung vom 13. Dezember 1938:
»Das neue Bonner Beethovendenkmal, das nächsten Sonntag in feierlicher Weise enthüllt wird, steht bereits fertig, jedoch verhüllt, im Garten vor dem Alten Zoll an der Stelle, wo eine Zeitlang das Gefallenen-Denkmal der Universität von Prof. Menser gestanden hat. Mit diesem Beethovendenkmal ist ein Plan, der 1927, ein Jahrhundert nach dem Tode Beethovens, bei der großen Bonner Erinnerungsfeier entstand, teilweise verwirklicht worden. Der Plan, für den sich vor allem der jetzt 80jährige Berliner Schriftsteller Emil Tschiersch einsetzte und für dessen Verwirklichung auch aus dem Auslande Beiträge eingingen, sah eine viel größere Anlage vor. Auf dem Venusberg, vom Rheintal her sichtbar, sollte ein großes „Beethoven-Ewigkeitsdenkmal“ errichtet werden mit einer Beethovenfigur als Mittelpunkt und einem großen Umbau mit sinnbildlichem Schmuck. Den Beethoven entwarf schon damals der verstorbene Berliner Bildhauer Prof. Peter Breuer. Dieser Plan ließ sich auf dem Venusberg nicht durchführen, es ist deshalb von ihm nur die Figur des sitzenden Beethovens übrig geblieben. Sie, von Prof. Fritz Diederich (Berlin) nach dem Breuerschen Entwurf ausgeführt, steht nun in der Anlage vor dem Alten Zoll.«
Die historischen Zeitungsartikel werden ausschließlich als zeitgeschichtliche Quellen wiedergegeben; ihre Inhalte und Wertungen werden dadurch nicht übernommen.
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