Steinwegekreuz (A 1596)

von Urheberschaft unbekannt

Datierung: 1731 Material/Technik: Wolkenburger Andesit, Drachenfelser Trachyt Kategorie: Denkmal Stadtteil: Friesdorf Standort: Annaberger Straße/Prinzenstraße Auftraggeber/Stifter: Eheleute Christian Kochgewis und Elisabeth Winris Eigentümer: Stadt Bonn
Beschreibung

»Das Wegekreuz ist Teil einer Gruppe von insgesamt fünf Kreuzen, die im religiösen Brauchtum des Dorfes eine besondere Rolle spiel(t)en. Um ein Kreuz in der Dorfmitte (Kreuz Klufterplatz) sind an den alten Dorfeingängen, entsprechend den Himmelsrichtungen, vier weitere Kreuze (...) gruppiert, die deshalb im Volksmund auch „Vierwindekreuze“ genannt werden.

Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein wurden an den o.a. Kreuzen die „Sieben Fußfälle“ gebetet. Dabei zogen, im Falle des Todes eines Mitbürgers, sieben Mädchen aus der Nachbarschaft des Verstorbenen, den Rosenkranz betend, vom Sterbehaus zu den genannten fünf Kreuzen. Dort wurden die sog. „Fünf Wunden“ gebetet. Darüber hinaus sind die Kreuze bis zum heutigen Tag Station von Dorfprozessionen.«

(Denkmalliste der Stadt Bonn, zum Denkmal A 1594)

Literatur

Hacker-de Graaff, Ruth: Wegekreuze im Bonner Raum. Bonn 1991.

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Brunnen

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