Ich und der Hahn

von Babak Saed

Datierung: 2004 Material/Technik: Tonaufnahme inklusive Steuerung und Software, Eisen, Kabel, Farbe Kategorie: Kunst am Bau Stadtteil: Gronau Standort: Kurt-Schumacher-Straße 3, Deutsche Welle
Beschreibung

»„Ich und der Hahn“ – Hören und Sehen: Die audiovisuelle Arbeit besteht aus zwei Sätzen und einem akustischen Teil. Auf zwei gegenüberliegenden Wänden platziert der Künstler zwei Sätze zum Thema Kommen und Gehen. „Ruhig“ soll der Betrachter seinen Standort verändern. Mit dem Wechsel erschließt sich ihm eine Welt, die „lustig“ und zugleich befremdlich ist. Beim Drücken eines orangefarbenen Knopfes hört er verschiedene, kurze Sprachaufnahmen: Das Krähen des Hahns in insgesamt 30 unterschiedlichen Sprachen, in denen die Deutsche Welle ihr Programm abspielt. Nur in der deutschen Sprache kräht der Hahn Kikeriki, in englisch cock-a-doodle-doo, in Russisch kukareku, usw. Ein Beispiel, dass dieselbe Welt von uns Menschen anders wahrgenommen und interpretiert wird, je nach unserem kulturellen Hintergrund und unserer Identität.«

(Artikel »Babak Saed, Ich und der Hahn«, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, abgerufen am 01.04.2026)

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