Missionskreuz und Ehrenmal
von Urheberschaft unbekannt
»Nachdem man 1931 nach der Freilegung des Nordchors die Ausgrabungsarbeiten abgeschlossen hatte, begann man Anfang 1932 mit der Errichtung der Kriegergedächtnisstätte, die in Absprache mit den Angehörigen der Gefallenen schlicht, unpathetisch und bescheiden ausfallen sollte.
Zentrum der Anlage bildet das etwa 6,30 m hohe spätbarocke Missionskreuz an der nördlichen Außenwand des Langchors, bestehend aus einem dreistufigen Podest mit konkav geschwungenem dreiseitigen Sockel sowie einem steinernen Kruzifixus, überfangen mit einem rundbogigen Dach. Rechts und links befinden sich in Höhe des Podestes zwei schlichte Ehrentafeln aus Basaltlava mit den Namen der Gefallenen der Kriege von 1866, 1870/71 und 1914/18. (...)
Durch die Verschmelzung der Darstellung des leidenden Christus mit der Namensnennung der Gefallenen wird dieses Kriegerdenkmal zu einem zutiefst christlichen Symbol für den Frieden«.
(Niesen, 2013, S. 144f.)
Hacker-de Graaff, Ruth: Wegekreuze im Bonner Raum. Bonn 1991.
Niesen, Josef: Bonner Denkmäler und ihre Erbauer. Bonn 2013.
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