Magdalenenkreuz (A 1561)

von Urheberschaft unbekannt

Datierung: 2. Hälfte 17. Jh. Material/Technik: Stenzelberger Andesit Kategorie: Denkmal Stadtteil: Oberkassel Standort: Am Magdalenenkreuz 3, St. Cäcilia Eigentümer: Privatbesitz
Beschreibung

»Das Kreuz ist nicht datiert und trägt lediglich die Initialen I.T. und E.G., vermutlich der Stifter. Es dürfte aus dem 17. Jahrhundert stammen, und zwar der 2. Hälfte, d.h. nach Ende des 30-jährigen Krieges. Vermutlich entstand es als Ausdruck der wiederbelebten Volksfrömmigkeit als Folge der Reformation und Gegenreformation.

Das Motiv der knienden Maria Magdalena als Büßerin unter dem Abbild des gekreuzigten Christus kann auch als Zeichen einer Gerichtstätte (...) gedeutet werden.

Der heutige Standort entspricht nicht dem ursprünglichen. Ca. 1880, als an der nördlichen Seite der Jakobstraße eine Bahn zum Transport des Basaltgesteins von den Oberkasseler Steindbrücken zum Rhein gebaut wurde, mußte das Kreuz abgebaut werden. (...)

1972 mußte es erneut Baumaßnahmen weichen und wurde schließlich von der Stadt Bonn auf das Kirchengelände St. Cäcilia versetzt.«

(Denkmalliste der Stadt Bonn, zum Denkmal A 1561)

Literatur

Hacker-de Graaff, Ruth: Wegekreuze im Bonner Raum. Bonn 1991.

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