Ehrenmal (A 3556)
von Urheberschaft unbekannt
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© Hagen von Eitzen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Aus dem General-Anzeiger für Bonn und Umgegend vom 19. Mai 1924:
»Sie müssen einen schweren Stein im Brett haben, beim lieben Petrus, die Grau-Rheindorfer, weil er ihnen einen so schönen Sonntag zur Einweihung ihres heimatlichen Gedenkmals bescherte. [...] Drei Jochgewölbe in gotischem Stil schließen sich eng an den im Turm befindlichen Haupteingang der Kirche an, etwa nach Art der alten Kreuzgänge. Zwei Joche bilden offene Lauben, eine nach dem Pfarrhof, die andere zum Rheine Durchlaß bietend, im mittleren, zur Kapelle geschlossenen, befindet sich das rührend schlichte und darum ergreifend wirkende Denkmal, ein einfaches altes Missionskreuz auf einer aus dauerhaftem westfälischem Schiefer bestehenden, die Namen der 66 Gefallenen tragenden Platte. Keine Schriftvergoldung, kein ablenkender Zierrat. Auch der den Kapelleneingang umgebende Spruch: „Eine größere Liebe hat niemand, als wer sein Leben hingibt für seine Freunde“ ist ganz schlicht in den Verputz eingegraben.«
Die historischen Zeitungsartikel werden ausschließlich als zeitgeschichtliche Quellen wiedergegeben; ihre Inhalte und Wertungen werden dadurch nicht übernommen.
Weitere Kunstwerke im Stadtteil Graurheindorf


